Chancenzeiten einläuten: Junge Liberale Oberbayern beschließen zukunftsweisende Forderungen auf Bezirkskongress

Erding – Der Bezirkskongress der Jungen Liberalen Oberbayern am vergangenen Samstag setzte nicht nur verbandsintern Zeichen, sondern fasste auch vielfältige neue Beschlüsse. „Wir stecken mitten in Krisenzeiten: Der Ukraine-Krieg ist immer noch präsent, wir stehen vor großen Problemen bei der Energieversorgung im Herbst und Winter und die Corona-Pandemie ist auch noch nicht vollends überwunden. Umso wichtiger ist es uns, jetzt, mit diesem Bezirkskongress, Chancenzeiten einzuläuten.“, eröffnete der Bezirksvorsitzende David Berends den Kongress. Chancen ergriffen haben die Versammlungsteilnehmer insbesondere mit der Aufnahme einer Option für Doppelspitzen in die Verbandssatzung. „Ich bin stolz darauf, dass wir in unserem Bezirksverband jetzt die Doppelspitze verankern konnten. In einem wachsenden Verband, wächst auch die Arbeit. Wir dürfen nicht unterschätzen, was das für ein Ehrenamt bedeutet. Die Möglichkeit künftig auch Teams an unsere Verbandsspitze zu wählen, bedeutet nicht nur mehr Flexibilität, sondern vor allem auch mehr Diversität.“, bekräftigt Theresa Ley, stellvertretende Vorsitzende für Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

Zukunftsweisende Themen rangierten auch bei den programmatischen Debatten weit oben. Neben einem Neustart für die bayerische Schulpolitik im Hinblick auf Digitalisierung und Modularisierung von Lerninhalten, beschlossen die Kongressteilnehmer auch schärfere Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz. Da sich in Folge des Klimawandels Städte immer weiter aufheizen, sollen künftig industrielle, gewerbliche und öffentliche Neubauten in den bayerischen Großstädten verpflichtend begrünt werden. Fassadenbegrünungen, sogenannte vertikale Gärten, haben sich bereits in der Vergangenheit als wirksames Mittel zur Städtekühlung erwiesen und sind nicht nur eine einfache Maßnahme zur Stärkung der Resilienz von Städten, sondern auch zur Erhöhung der Lebensqualität.

Einig waren sich die Kongressteilnehmer auch bei der Aufklärung zur Kostenexplosion und Bauverzögerung der zweiten Stammstrecke in München. „Wir sehen hier die CSU und Ministerpräsident Markus Söder eindeutig in der Verantwortung und fordern eine schnellstmögliche und transparente Aufklärung durch einen Untersuchungsausschuss im Landtag.“, erklärt David Berends.

Die weiterhin katastrophalen Geschehnisse im Ukraine-Krieg veranlassten die Mitglieder des Bezirksverbands auch zu weitgehenden Forderungen zur Unterstützung der Ukraine. Auf die bisher oft nur zögerlich umgesetzten Maßnahmen, muss nun ein sofortiges Handelsembargo mit Russland folgen, um die Kriegsfinanzierung auf russischer Seite vollständig zum Erliegen zu bringen.

Kreishauptversammlung der FDP Rosenheim im Zeichen der Zukunft

Am 02.06.22 lud die FDP Rosenheim zur Kreishauptversammlung ein. Nachdem die Ehrung des langjährigen FDP-Mitglieds Michael Thaler zum Bedauern aller Gäste krankheitsbedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, lieferte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der FDP Bayern, Martin Hagen, einen Rückblick auf die Baltikum-Reise der Landtagsfraktion.

„Die Reise ins Baltikum hat uns tiefe Einblicke in eine moderne und digitalisierte Verwaltung gewährt. Alle Daten müssen von den Bürgerinnen und Bürgern nur einmal angegeben werden und die verschiedenen Behörden können dann zentral darauf zugreifen. Jeder Zugriff wird transparent offengelegt und ist im persönlichen Bürgerportal einsehbar. Wer behauptet, das sei aus Datenschutzgründen nicht möglich, dem halte ich entgegen, dass das Baltikum Teil der EU ist. Die EU-Datenschutzvorgaben geben dieses Vorgehen also her. Hier bremsen lediglich die deutschen Überregulierungen“, führte Hagen aus. „Die Baltikum-Reise war im Hinblick auf den Ukraine-Krieg ebenso wichtig. Die russische Bedrohung ist dort schon viel länger zu spüren gewesen. Die Sorgen waren schon immer groß und die Zurückhaltung, gerade aus Deutschland, kostet uns nun viele Sympathien. Wir sehen uns daher in unserer klaren Haltung bestärkt: Wir müssen die Ukraine dabei unterstützen, den russischen Vormarsch zu stoppen.“

In der anschließenden Diskussion ging es insbesondere um die Ausrichtung der FDP Bayern für die kommende Landtagswahl. Die Themen Bildung, Mobilität und Energieversorgung standen dabei besonders hoch im Kurs. „Bei allen Schwerpunkten, die wir für die Landtagswahl setzen, dürfen wir die junge Generation nicht vergessen. In den zurückliegenden Wahlen haben die Freien Demokraten in den Altersgruppen bis 30 überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Das Potential müssen wir auch in Bayern nutzen.“, betonte David Berends, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Oberbayern. „Gerade im Bereich der Bildungspolitik haben wir massiven Nachholbedarf. Das hat die Corona-Pandemie schmerzlich zu Tage gefördert.“

Der Vorsitzende der FDP Rosenheim und oberbayerische Bezirksrat, Daniel Reuter, ging ebenfalls auf die Landtagswahl ein, verwies aber zeitgleich auf die Bezirkswahl. „Nicht nur der Landtag wird nächstes Jahr neu gewählt, auch der Bezirkstag wird neu besetzt. Ich begrüße es sehr, dass sich unsere Landtagsfraktion für eine Verkleinerung des Landtags einsetzt. Immer mehr Abgeordnete bedeuten immer höhere Ausgaben und effizienter wird die Arbeit im Landtag dadurch auch nicht. Aufgeblähte Parlamente brauchen wir auf keiner Ebene. Finanzielle Entlastungen und Bürokratieabbau sind auch im Bezirk immer wieder Thema. Wir müssen sicherstellen, dass wir eine anständige Planung etablieren, bevor wir Investitionsausgaben in Millionenhöhe beschließen. Keiner Kommune ist geholfen, wenn wir durch Umlageerhöhung immer weitere Belastungen einführen.“ Reuter bedankte sich abschließend bei allen Gästen und kündigte an: „Die Ehrung haben wir nicht vergessen und hoffen sehr, dass wir diese zeitnah bei einer weiteren Veranstaltung nachholen können.“

[Im Bild v.l.n.r.: Christian Schnorbusch (ehemaliger Bezirksvorsitzender der JuLis Oberbayern), Daniel Reuter (Bezirksrat, Kreisvorsitzender FDP Rosenheim), David Berends (Bezirksvorsitzender der JuLis Oberbayern), Martin Hagen (Mitglied des Landtags, Landesvorsitzender FDP Bayern)]

 

Müllsammelaktion in Traunstein voller Erfolg

Die Jungen Liberalen Oberbayern haben gemeinsam mit dem Kreisverband Berchtesgadener Land-Traunstein im Rahmen des Earth Day am 22.04. in Traunstein eine Müllsammelaktion veranstaltet, um auf die Verschmutzung in der Stadt hinzuweisen.

David Berends, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Oberbayern:

„Der Earth Day erinnert jedes Jahr daran, dass der Planet, auf dem wir leben darauf angewiesen ist, dass wir verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen. Besonders in Oberbayern, wo ländlicher Raum und Städte fließend ineinander übergehen wird besonders deutlich, dass die Fürsorge für unsere Umwelt auch immer mit der Fürsorge um unsere Zukunft einhergeht. Während wir versuchen, mit unserer Müllsammelaktion einen kleinen Beitrag zu leisten erwarten wir von den Oberbayerischen Kommunen ihren Teil zu liefern und sich um zeitgemäße Systeme zur Müllentsorgung zu kümmern.“

Franz Farthofer, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Berchtesgadener Land-Traunstein:

„Die Müllsituation in Traunstein gestaltet sich problematisch. Mit der Traun als zentrales Naherholungsgebiet haben die Traunsteinerinnen und Traunsteiner eine gute Möglichkeit, sich nach dem Feierabend zu entspannen, junge Menschen können die Umgebung nutzen, um sich mit ihren Freundinnen und Freunden zu treffen. Leider gibt es im gesamten Gebiet kaum öffentliche Möglichkeiten, seinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Wir erwarten hier den kommunalen Einsatz für mehr Mülltonnen, um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum deutlich zu verbessern.“

Unterstützung für Ukraine darf nicht nachlassen – Junge Liberale Oberbayern beschließen zahlreiche Maßnahmen

München – Am vergangenen Samstag haben die Jungen Liberalen Oberbayern auf ihrem digitalen Bezirkskongress zahlreiche Maßnahmen beschlossen, um Ukrainerinnen und Ukrainer weiterhin zu unterstützen. Die verschiedenen Regierungsebenen werden aufgefordert unbürokratisch Hilfe zu leisten, wie bei der Erteilung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen, der Anerkennung von Bildungsabschlüssen und der Wiederaufnahme des Ausbildungsstands. „An zahlreichen Stellen, vor allem auf kommunaler Ebene und von Privatpersonen, wird bereits großartige Hilfe geleistet, dass nötigt uns Respekt ab. Aber gerade auf Bezirksebene im Bereich der Psychologischen Ersten Hilfe gibt es Nachholbedarf. Ukrainerinnen und Ukrainer, die bereits vor der traumatischen Flucht in psychologischer Behandlung waren, dürfen nicht im Stich gelassen werden. Dazu kommen jetzt auch noch die neuen Fälle, die die Kriegsschrecken verarbeiten müssen. Wir müssen hier eine Abfrage nach akutem Handlungsbedarf schon bei der Ankunft durchführen, insbesondere um die Medikamentenversorgung sicherzustellen. Darüber hinaus brauchen wir schnellstmöglich eine bessere finanzielle Ausstattung, um die Versorgungslage wohnortnah und muttersprachlich ausbauen zu können.“, führt dazu Barbara Eggers, stellvertretenden Vorsitzende für Programmatik, aus.

„Neben der Hilfe, die wir hier vor Ort leisten können, müssen wir aber auch weiter Druck auf Putin ausüben. Dazu gehören all jene Waffenlieferungen an die Ukraine, die dazu beitragen, dass die russische Armee aus dem ukrainischen Staatsgebiet vertrieben werden kann. Die Aufrüstung der Bundeswehr darf nicht länger hinausgeschoben werden. Dazu müssen wir uns auch im gesamteuropäischen Kontext auf eine Strategie einigen.“, betont David Berends, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Oberbayern. „Wir sehen schon jetzt, dass zahlreiche westlich orientierten Russen und Russinnen versuchen das Land zu verlassen. Ihnen sollten wir eine Bleibeperspektive über Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse bieten. Denn hochqualifizierte Fachkräfte, die Russland verlassen, schwächen auch die russische Wirtschaft.“

Neben den Schwerpunkt-Anträgen zur Ukraine-Krise konnten auch weitere Beschlüsse gefasst werden. Gerade im Hinblick auf die unklare Versorgungslage der russischen Gaslieferungen fordern die Jungen Liberalen Oberbayern die Abschaffung der 10H-Regel für den Ausbau von Windkraftanlagen. Ebenso wird ein massiver Ausbau der Stellplätze für Lastkraftwägen entlang der bayerischen Autobahnen mit Integration eines Parkleitsystems gefordert.

Keine Koordinierung über Ankerzentrum für ukrainische Geflüchtete

Die Jungen Liberalen Oberbayern zeigen sich entsetzt über die Folgen von Putins feigem Angriff auf die Ukraine. In dieser Situation ist unsere gesamte Gesellschaft gefordert, unseren ukrainischen Freunden und Freundinnen helfend zur Seite zu stehen! Umso befremdlicher wirkt das Handeln der Bezirksregierung, die sich um ein Ankerzentrum im alten Fliegerhorst Fürstenfeldbruck bemüht hat – entgegen aller Empfehlungen der engagierten Helfer und Helferinnen.

David Berends, Vorsitzender der Jungen Liberalen Oberbayern: „Der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, wie hilfsbereit unsere Zivilgesellschaft ist. Die letzten anderthalb Wochen seit Putins abscheulichem Angriff sind in ganz Oberbayern Menschen auf die Straße gegangen, haben Spenden gesammelt oder sind an die ukrainischen Grenzübergänge gefahren, um vor Ort zu helfen. Die Bezirksregierung hingegen stellt diesen Menschen mit ihrem Handeln unnötig viele Steine in den Weg. Menschen von einer Unterkunft in andere zu schieben, spiegelt nicht die Hilfsbereitschaft der Oberbayerinnen und Oberbayern wider. Wir erwarten rasches Handeln vom Regierungspräsidenten Dr. Schober. Derzeit wirkt es, als sei ihm die Kontrolle derer die ankommen relevanter als konkrete Hilfsmaßnahmen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen müssen bei den Planungen ernst genommen werden.“

Daniel Reuter, Bezirksrat der FDP: „Die Bilder der letzten Tage erinnern stark an die Flüchtlingskrise 2015: Viele Menschen treffen in Oberbayern ein, weil sie auf der Suche nach Hilfe sind. Zivilgesellschaftliches Engagement ist wichtig, allerdings steht die Politik in der Pflicht die Rahmen hierfür so zu setzen, dass möglichst vielen Menschen geholfen wird. Gleichzeitig dürfen frühere Fehler nicht wiederholt werden. Krieg bedeutet vor allem für die fliehenden Frauen und Kinder, die ihre Partner und Väter vor Ort in der Ukraine lassen müssen unermessliches Leid. Dieses wirkt sich auf die Psyche aus, es gilt also für den Bezirk, sich noch stärker als bisher für die psychologische Betreuung der Geflüchteten stark zu machen.“

Solidarität mit der Ukraine – klare Sanktionen gegen Russland

An die Mitglieder des Deutschen Bundestages der Freien Demokraten aus Oberbayern
Sandra Bubendorfer-Licht, MdB
Thomas Sattelberger, MdB
Lukas Köhler, MdB
Daniel Föst, MdB

 

Liebe Sandra,
Lieber Thomas,
Lieber Lukas,
Lieber Daniel,

heute schreiben wir Euch im Namen der JuLis Oberbayern und der unterzeichnenden Kreisverbände,
weil die Lage in der Ukraine nicht kritischer sein könnte. Menschen sterben, weil Wladimir Putin
völkerrechtswidrig Russlands Grenzen neu ziehen möchte, eine Großmacht aufbauen möchte.

Währenddessen erleben wir von einer Regierung unter Beteiligung der FDP im Vorhinein der Eskalation
als Antwort um die ukrainische Bitte nach Defensivwaffen die Lieferung von 5000 Helmen – in unseren
Augen ist diese Zusicherung von „Unterstützung“ ein Hohn im Blick auf die Situation der ukrainischen
Bürger:innen. Zeitgleich spricht der Gesundheitsminister davon, dass man sich wegen Putins Gebaren
nicht zu sehr aufregen solle, weil man andere Probleme habe. „Wir haben uns entschieden, die Ukraine
allein zu lassen“, sagte Robin Alexander bei Maischberger. Dieser Eindruck drängt sich leider immer
mehr auf.

Wir erwarten klare Worte und ein klares Handeln der FDP-Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Die
deutsche Bundesregierung muss Konsequenzen ziehen, es braucht konkrete und vor allem harte
Maßnahmen, die Putin in seine Schranken weisen. Dazu zählt, endlich Waffen an die ukrainische
Armee zu liefern, damit diese überhaupt eine Chance bekommen, sich gegen die russischen
Aggressionen zu verteidigen.

Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass die Freien Demokraten ihre Position zu Waffenlieferungen
zu einer Zeit geändert haben, in der diese so wichtig sind wie nie zuvor.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, endlich den SWIFT-Ausschluss Russlands durchzusetzen, statt sich
dieses Mittel für eine weitere Eskalationsstufe aufzubewahren. Wir erwarten, dass die Sanktionierung
eines Angriffskriegs Priorität über kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen Deutschlands hat, und
können die Positionierung der Bundesregierung zu SWIFT nicht nachvollziehen.

Putin greift Europa, greift die freie Welt an – wir alle können nicht weiter zuschauen.

Für eine Partei, die sich für die Freiheit stark macht, ist es umso wichtiger, sich entscheidend an die
Seite der Freunde der Freiheit zu stellen. Ukrainer:innen haben sich diese Freiheit immer wieder aufs
Neue erkämpfen müssen.

Stehen wir ihnen endlich so zur Seite, wie sie es verdient haben. Wir haben im Wahlkampf für die
Freiheit gestritten, und zwar nicht nur für die Freiheit der Bürger:innen in Deutschland, sondern für
die Freiheit im Allgemeinen. Dies schließt für uns auch die Ukraine ein.

Wir bitten Euch, für diese Freiheit einzustehen und zu helfen, die harten Sanktionen gegen Russland
durchzusetzen

 

Gezeichnet

 

David Berends   (Bezirksvorsitzender der JuLis Oberbayern)
Leonard Deutsch   (Stadtvorsitzender der JuLis München)
Benjamin Moos   (Kreisvorsitzender der JuLis Dachau – Fürstenfeldbruck)
Theresa Ley   (Kreisvorsitzende der JuLis Ingolstadt – Eichstätt)
Maximilian Joschko   (Kreisvorsitzender der JuLis Mühldorf – Altötting)
Michael Weigle   (Kreisvorsitzender der JuLis München – Land)
Marcus Moga   (Kreisvorsitzender der JuLis Rosenheim)
Thibault Krause   (Kreisvorsitzender der JuLis Ebersberg – Erding)
Oliver Rausch   (Kreisvorsitzender der JuLis Starnberg)

Junge Liberale Oberbayern feiern 800. Mitglied

Der Bezirksverband der Jungen Liberalen Oberbayern verzeichnete in den vergangenen Wochen einen massiven Mitgliederzuwachs und feiern daher nun ihr 800. Mitglied Aurelien-Gael Torikian-Tomassian im Kreisverband München Land. „Das beweist, dass unsere liberalen Werte und Inhalte wahrgenommen werden und für viele attraktiv sind.“, äußerte sich dazu der Bezirksvorsitzende David Berends. „Wir sehen, dass sich immer mehr junge Menschen politisch engagieren und aktiv mitgestalten wollen. Wir freuen uns natürlich umso mehr, dass sie das in der liberalen Familie tun möchten.“ Dies bestätigt auch Alisa Riechmann, Mitgliederbetreuerin im Bezirksvorstand: „Sich mit den eigenen Ideen einbringen zu können und die Politik direkt mitbestimmen zu können, ist für viele entscheidend. Unsere Kreisverbände machen dabei einen richtig guten Job und binden unsere Mitglieder direkt an der Basis mit ein. Schließlich kann jeder ab dem Eintritt Anträge einreichen, sich in Debatten beteiligen und mitabstimmen.“

„Natürlich färbt auch das hervorragende Wahlergebnis und die Regierungsbeteiligung der Freien Demokraten auf uns ab. Das Thema Freiheit ist jetzt überall präsent und Viele beschäftigen sich nun mit ihrer Bedeutung.“, erläuterte der Bezirksvorsitzende David Berends diese Entwicklung und ergänzte: „Wir werden unseren erfolgreichen Weg natürlich so weiterführen und freuen uns demnächst noch viele weitere Neumitglieder begrüßen zu dürfen.“

Keine Investitionen mehr ohne Konzept

In der vergangenen Kulturausschusssitzung des oberbayerischen Bezirks hat sich der FDP-Bezirksrat Daniel Reuter vorerst gegen weitere Investitionsmaßnahmen ausgesprochen. „Uns werden hier im Ausschuss Ideen vorgelegt, ohne dass ein richtiges Konzept präsentiert wird. Darauf können wir keine fundierte Entscheidung treffen, dabei geht es um Projektausgaben in Millionenhöhe“, begründet er seine Entscheidung. „In vielen Kommunen müssen dringend nötige Infrastruktur-Investitionen aufgeschoben werden, weil die finanzielle Lage angespannt ist. Auch im Bezirk debattieren wir darüber, dass Kredite aufgenommen werden und die Bezirksumlage erhöht wird. Da müssen wir so ehrlich sein und unsere Ausgaben genau auf den Prüfstand stellen.“, führt Reuter dazu weiter aus. Kulturförderung ist eine zentrale Aufgabe des Bezirks und auch wenn es sich, wie etwa beim Zentrum für Trachtengewand oder das Musikzentrum in Bruckmühl, um großartige und unterstützenswerte Angebote handelt, muss der Bezirk seiner Verantwortung gegenüber den Kommunen gerecht werden. Abschließend betont Reuter: „Wir müssen angesichts der schwierigen Haushaltslage der kommunalen Ebenen unseren Beitrag leisten und unsere freiwilligen Investitionsvorhaben aufschieben, wie es auf allen anderen Ebenen auch gemacht wird. Nur so zeigen wir gegenüber unseren Umlagezahlern, den Landkreisen und kreisfreien Städten, dass es uns ernst ist bei der gemeinsamen Bewältigung der finanziellen Situation.“

Der Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Oberbayern David Berends: “Der Kunst- und Kulturbetrieb hat die letzten 18 Monate unter den diversen Lockdown-Maßnahmen massiv gelitten. Wir erleben, dass die Betreiber:innen darunter leiden, dass ihnen Hilfen nicht rechtzeitig zugutekamen. Zeitgleich fördert der Bezirk ohne nachhaltiges Konzept Projekte, die bereits etablierte Kulturbereiche bevorzugen. Der Bezirkstag bevorzugt hier einen Kulturbereich gegenüber dem anderen, wir erwarten, dass gerade während einer finanziellen Notlage sparsamer gehaushaltet wird. Mit einem ungewissen weiteren Verlauf der Pandemielage bedarf es mehr Weitsicht und weniger weiten Spendierhosen!”

Studierverbot für Schwangere an der Hochschule München aufheben

München – Das aktuelle Infektionsschutzkonzept der Hochschule München sieht vor, dass schwangere Studentinnen am Präsenzbetrieb nicht teilnehmen dürfen, unabhängig vom 3G-Status. Mit Beginn des Wintersemesters kehren so zwar die Lehrveranstaltungen wieder in den Präsenzbetrieb zurück, schwangere Studentinnen werden aber faktisch vom Studium ausgeschlossen.

„Hier wird den Studentinnen eine Entscheidung vorweggenommen, wie sie ihr Studium zu gestalten haben.“, betont David Berends, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Oberbayern. „Eine Teilnahme am Präsenzbetrieb sollte von der persönlichen Risikobewertung abhängig gemacht werden und nicht durch die Hochschulleitung pauschal entschieden werden. Für andere Risikogruppen werden individuelle Lösungen in den Raum gestellt. Warum soll das für Schwangere nicht gehen?“

Die Jungen Liberalen Oberbayern fordern die Hochschule daher auf, diese Diskriminierung durch eine Anpassung der Regelung aufzuheben und für alle Risikogruppen einheitliche Standards zu setzen.

 

Neuer Vorstand für den Bezirksverband der Jungen Liberalen Oberbayern

Der Bezirksverband der Jungen Liberalen Oberbayern tagte am vergangenen Samstag, 16. Oktober, in Pfaffenhofen. Für die rund 70 teilnehmenden Mitglieder standen beim Bezirkskongress nicht nur Antragsdebatten auf der Tagesordnung, sondern auch die Neuwahl des Vorstandes. Der neu gewählte Bezirksvorsitzende David Berends aus dem Stadtverband München betonte, wie wichtig es sei das Momentum aus der vergangenen Bundestagswahl mitzunehmen. „Gerade junge Wähler finden die Politik der FDP attraktiv. Es ist für uns Junge Liberale entscheidend diesen Jungwählern eine Heimat zu bieten und ihnen zu zeigen, dass sie Politik direkt mitgestalten können.“ Als stellvertretende Vorsitzende für Presse und Öffentlichkeitsarbeit wurde Theresa Ley aus dem Kreisverband Ingolstadt-Eichstätt gewählt. „Im kommenden Jahr finden in Bayern keine Wahlen statt. Diese Situation müssen wir ausnutzen, in dem wir den Fokus auf die Bezirksthemen richten. Es ist vielen gar nicht genau bekannt, welche Zuständigkeiten der Bezirk hat und wie wichtig er für uns ist. Das will ich ändern.“, stellte sie daher bei ihrer Vorstellung klar. „Jetzt, wo wir wieder zu Treffen in Präsenz übergehen können, müssen wir uns mit anderen Jugendorganisationen vernetzen. Jugendliche engagieren sich auf vielfältige Weise, sowohl in politischen als auch unpolitischen Verbänden. Da wollen wir Synergien schaffen.“, betonte Kristina Heizenreder, neue stellvertretende Vorsitzende für Organisation, ebenfalls aus dem Kreisverband der Jungen Liberalen Ingolstadt-Eichstätt. Die stellvertretende Vorsitzende für Programmatik Barbara Eggers aus dem Kreisverband München-Land bekräftigte in ihrer Vorstellungsrede: „Der Bezirk ist zwar nicht nur für die Gesundheitsversorgung in Oberbayern zuständig. Aber ganz besonders beim Thema „Mentale Gesundheit“ haben wir Nachholbedarf bei der Versorgung. Denn gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist genügend Therapieplätze zur Verfügung zu stellen.“ Der geschäftsführende Vorstand wird durch den wiedergewählten Schatzmeister Marcus Moga aus dem Kreisverband Rosenheim ergänzt.

Komplettiert wird der neue Vorstand durch die Beisitzer für Presse, Simon Roloff und Maximilian Kronast, die Beisitzerin für Mitgliederbetreuung Alisa Riechmann, die Beisitzerinnen für Programmatik, Jeanine Schlaucher und Susa Engeler, die Beisitzer für Organisation, Thomas Obeser und Vincent Roszik, sowie die Beisitzer für Technik, Paul Winter und Tobias Kotzian.

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